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Data Matrix Codes

Rückverfolgbarkeit auf kleinstem Raum

In Produktionsbetrieben muss immer alles schneller, effizienter und kostengünstiger vonstattengehen, ohne bei den Qualitäts- und Sicherheitsstandards einzubüßen. Wir können aber aufatmen: Es gibt Maßnahmen, die es Herstellern ermöglichen, die Kontrolle durch Daten zu behalten, auch wenn es stressig wird.

Dot peen marked DataMatrix code on a metal component for direct part marking and automated traceability.

Identifikation und Rückverfolgbarkeit schaffen Abhilfe

Bei der schieren Menge an produzierten Bauteilen sind eine klare Identifikation und Rückverfolgbarkeit das A und O. Dadurch lassen sich zentrale Fragestellungen in der Produktion beantworten: Ist im Fertigungsprozess ein Fehler aufgetreten und müssen Bauteile zurückgerufen werden? Wie können Produktionslinien digitalisiert und transparenter gestaltet werden? Und werden gesetzliche Vorgaben lückenlos eingehalten?

Identifikation und Rückverfolgbarkeit sind also elementar, wobei die praktische Umsetzung mindestens genauso entscheidend ist. Gerade in der Fertigung steht für Kennzeichnungen oft nur wenig Platz zur Verfügung. Wenn dennoch Daten zuverlässig erfasst werden sollen, kommt die zweite Dimension ins Spiel.

Data-Matrix-Codes als Bindeglied 

Data-Matrix-Codes (DMC) ermöglichen die Speicherung großer Informationsmengen auf kleinstem Raum. Sie enthalten häufig eine Kennung, über die Produktions-, Prüf- oder Wartungsdaten im angebundenen System eindeutig zugeordnet werden können. Dank ihrer kompakten, zweidimensionalen Struktur eignen sie sich auch für Bauteile mit begrenztem Platzangebot. Die Kennzeichnung kann schnell erfasst werden und die gewünschten Informationen sind direkt abrufbar.

Dauerhafte Rückverfolgbarkeit braucht zuverlässige Lesbarkeit

Bauteile sind häufig rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Dabei gilt: Ein Data-Matrix-Code ist nur so wertvoll wie seine Lesbarkeit. Damit Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zuverlässig verfügbar bleiben, muss die Kennzeichnung dauerhaft und widerstandsfähig sein. Herkömmliche Aufkleber oder Etiketten stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Unabhängig von den Umweltfaktoren spielt die Codequalität (Kontrast, Modulgröße, Geometrie etc.) nach dem Markierprozess ebenfalls eine große Rolle, besonders im Zusammenspiel mit passenden Lesesystemen.

Deshalb setzen viele Hersteller auf permanente Markierungen mittels Nadelprägung oder Laserkennzeichnung. Welche Technologie die richtige Wahl ist, hängt jedoch immer von der jeweiligen Anwendung ab. Material, Oberflächenbeschaffenheit und Einsatzbedingungen des Bauteils spielen dabei eine entscheidende Rolle. Eine universelle Lösung gibt es nicht. Genau deshalb lohnt sich ein individueller Blick auf das jeweilige Bauteil.

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